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  • AutorenbildAntje

Vertrauensschule in Kenia - Rundbrief Benni - Nandi Hills


Philip (links) und Benni (2.von rechts) mit einigen der Jungs von "Crossroads"

Vertrauensschule

Vor etwa 4 Monaten bin ich in Kenia angekommen und habe seitdem vieles gelernt und gesehen. Es ist ein großes Geschenk, dass ich diese Möglichkeit, ins Ausland zu gehen, bekommen habe. Ich erlebe Tag für Tag wie Gott mich leitet und führt, aber auch schleift. Seine Gnade und Liebe zu jedem Menschen lässt mich immer wieder Staunen. Er hat alles in der Hand und man kann ihm voll und ganz vertrauen.


Vor allem hier in Kenia, wo so gut wie alles und jeder spontan und flexibel ist, kann man sich nicht auf die Zukunft einstellen und auch Planungen machen hier wenig Sinn, weil in so zwei Wochen alles passieren kann. So ist man also schon fast gezwungen Gott zu vertrauen. Was mir aber eine große Erleichterung ist, weil ich weiß, dass auf Gott Verlass ist.


In der Zeit von dem ersten Rundbrief bis jetzt habe ich einen Monat als Lernhelfer auf einer anderen Station ausgeholfen, weil einige der Freiwilligen aus Deutschland aufgrund einiger Probleme mit dem Visum nicht kommen konnten. Dort habe ich Bekanntschaft mit anderen Freiwilligen aus Deutschland gemacht, aber auch neue einheimische Freunde gefunden. Die Arbeit als Lernhelfer war eine schöne Abwechslung in Bezug auf das Umfeld und die Personengruppen. Es hat Freude gemacht die deutschen Kinder in der „german school“ zu unterrichten.



bei einer Homevisitation

Zufälle?

Auch da hat Gott einige „Zufälle" passieren lassen. Zum Beispiel wurde zu genau der Zeit eine neue Französischlernhilfe gesucht, da die alte spontan zurück nach Deutschland musste. Und da ich in meinem Abitur Französisch als Leistungskurs hatte, hat es sich ergeben, dass ich zwei Kinder in Französisch unterrichten durfte.

Unterricht in der "German school"

Bauprojekte

Nach dem Monat als Lernhelfer bin ich wieder zu der alten Station nach „Crossroads“ zurückgekehrt und habe mit einem der Jungs (wie wir die straffälligen Jugendlichen nennen) ein Bauprojekt angefangen. Wir sollen eine neue Küche, Tische und Schränke für die neuen Gebäude herstellen, die momentan gebaut werden.

Das ermöglicht mir auch einiges im handwerklichen Bereich zu erlernen. Außerdem habe ich gemerkt, dass mir Arbeit mit Holz doch recht Spaß macht.

Das Hühnerhaus für Felix´ und meine Hühner steht auch schon kurz vor der Fertigstellung.

Benni (links) und Felix (rechts) am Kicker-Tisch

Beziehungen

Die Beziehungen zu den Jungs werden auch immer enger und besser. Ich mag sie von Tag zu Tag mehr und verbringe gerne viel Zeit mit ihnen.

gemeinsam Fußball spielen





Wir spielen tagsüber oft Fußball zusammen und abends spielen wir Kicker und trinken eine Runde Tee dazu. Und wenn ein Fußballspiel der WM ansteht, wird das natürlich zusammen geguckt. Ich freue mich immer auf die Abende mit den Jungs und den anderen einheimischen Volunteers.





noch eine Homevisitation

Home-Visitations

Trotz der ganzen Freuden mit den Jungs, kann man auch merken, dass sie auch noch Probleme mit ihrer Vergangenheit haben. Das sieht man ganz stark bei den Hausbesuchen der Jungs, die in den letzten Wochen stattgefunden haben; da dort die Vergangenheit und Erinnerungen der Jungs wieder aufgefrischt werden.

Diese Hausbesuche sind einer der Highlights hier im Programm. Vor allem für uns Deutsche, da man einen ziemlich persönlichen Einblick in die Familien, Beziehungen, und Lebensumstände erhält. Bei dem einen Jungen fällt dieser Besuch gut aus, bei dem anderen eher schlecht. Oft merkt man es den betreffenden Jungs eine kurze Zeit vor und nach dem Besuch an, dass ihnen diese Begegnung der Familie oder Verwandtschaft nach ein oder zwei Jahren sehr zu schaffen macht, was auch zu 100% nachvollziehbar ist.


Bilder von einer Homevistiation und der Erschöpfung danach


Hoffnung

Aber zu sehen wie die Jungs sich zum guten verändert haben und noch verändern macht die Familien, sowie auch uns hier vor Ort sehr froh. Ich freue mich schon auf die weitere Zeit mit den Einheimischen und den Jungs. Ich hoffe auch, dass sich meine Beziehung zu Gott noch weiter vertieft wird und ich noch einiges lernen und verstehen darf.

auf dem Markt

Danksagung:

- Führung Gottes

- immer genügend Verpflegung

- die Menschen hier

- sein Wort und seine Treue


Fürbitte:

- das richtige im Visum-Fall

- dass die Jungs Gottes Liebe sehen und wirklich ganz persönlich annehmen

- Weisheit für die Leiter von Crossroads


"Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alles zum Besten mitwirkt, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind." - Römer 8,28




Mein Einsatz

Coworkers ist die Dachmarke für die Vereine Hilfe für Brüder International e.V. und Christliche Fachkräfte International e.V. Für meinen Einsatz ist der Verein Hilfe für Brüder International zuständig.


Spenden

Für meinen Einsatz entstehen Kosten (u.a. für Flug, Versicherung, Visum). Für die korrekte Spendenzuordnung gebt im Verwendungszweck bitte unbedingt meinen Namen und den Zusatz “oder Freiwillige” an (Beispiel: “Max Mustermann oder Freiwillige"). Gebt bitte zusätzlich im Verwendungszweck eure Adresse an. Ich freue mich über jeden, der sich über folgendes Spendenkonto an diesen Kosten beteiligen möchte:


Christliche Fachkräfte International e.V.

Evangelische Bank eG Stuttgart

IBAN: DE57 5206 0410 0100 4159 01

BIC: GENODEF1EK1


Eine Bestätigung über die Zuwendung wird zugesandt. Wer innerhalb von acht Wochen noch keine Zuwendungsbestätigung erhalten hat, melde sich bitte bei Coworkers.


Schickstraße 2

70182 Stuttgart

freiwillige@coworkers.de

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