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  • AutorenbildAntje

Segenstäler

Manchmal müssen wir springen ohne zu wissen wo oder ob wir überhaupt landen werden. Das Leben ist zu kurz, um auf Nummer sicher zu gehen. Denn was für Chance könnten uns entgehen, wenn wir nicht einfach mal was wagen. Ja, vielleicht fallen wir. Aber das ist doch immer noch besser als nicht zu wirklich zu leben, als das Leben nicht wirklich ausgeschöpft zu haben. Und das beste daran ist, dass wir nie tiefer fallen können als in Gottes Hand. Gott sagt: „Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung.“ Wenn wir also mit Gott gehen, dann bewahrt uns das zwar nicht immer vor dem Fall, aber wir werden dabei fliegen lernen. Gott ist viel zu gut, um uns einfach nur fallen zu lassen. Es ist wie bei neugeschlüpften Adlern. Die Eltern werfen die kleinen aus dem Nest, um ihnen das Fliegen beizubringen. Kurz bevor die Jungen auf die Erde fallen würden, fangen die Eltern sie auf. Das ganze geht so lange bis die Jungen es schließlich gelernt haben und fliegen können. Ich denke, dass Gott es mit uns so ähnlich macht. Er holt uns immer wieder aus unseren Komfortzonen heraus und wir werden fallen, denn wir sind Menschen, Sünder in einer gefallenen Welt. Aber Gott wird uns auffangen, weil er uns liebt und einen Plan für unser Leben hat.


Manchmal hat man das Gefühl hart aufzukommen, tatsächlich aufzuschlagen. Doch Gott ist da und nach jedem Tal kommt irgendwann auch wieder ein Berg, von dem die Aussicht großartig ist. Aber wir hätten diese nie genießen können, wenn wir vorher nicht durch das Tal gewandert wären.


Ich habe gelernt, dass Gott in diesen Tälern, während des Falls an uns arbeitet und wir genau dadurch näher zu ihm gezogen werden. Und ganz ehrlich: ich falle lieber unzählige mal als auch nur einen Teil von Gottes Segen zu verlieren. Ich will das Leben mit ihm ganz ohne wenn und aber, ohne Dinge, die mich zurück halten. Denn jedes Tal, jeder Schmerz mit Gott ist um ein vielfaches besser als auch nur eine Freude ohne ihn. Außerdem gibt es ohne ihn sowieso keine wahre Freude, kein wahres Glück.


Ich habe gelernt, dass Gott uns besonders in den Stürmen unseres Lebens begegnet und genau dort an uns arbeitet. Also lasse ich mich von ihm durch den Sturm tragen und sonne mich danach in seiner Gnade und Liebe. Glaub mir: das ist es wert. Denn mein himmlischer Vater hat mich noch nie im Stich gelassen. Er bleibt der selbe. Er ist die Konstante meines Lebens, selbst wenn alles andere unter geht. Gott bleibt. Und er hat gute Gedanken über mich, Gedanken des Friedens, der Hoffnung und er hat eine Zukunft für mich. Also vertraue ich ihm no matter what.






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