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  • AutorenbildAntje

Ruf zur Bekehrung

Aktualisiert: 16. Feb. 2021

In Apostelgeschichte 10 können wir lesen wie Petrus dem Hauptmann Kornelius, dessen Verwandten und seinen engsten Freunde das Evangelium erklärte und dann passierte etwas sehr, sehr entscheidendes. Wir können lesen, dass alle, die das Wort hörten gläubig wurden und genau an dieser Stelle will ich anknüpfen.

Ich will über Bekehrung reden, über Sündenschuld und Vergebung, über Gericht und Gnade und darüber, was es wirklich heißt an Jesus Christus zu glauben.


Ich habe von vielen Religionen gehört. Ich habe von Religionen gehört, in denen Menschen tun und machen, in denen Menschen sich abmühen, um irgendwie gerecht vor ihrem Gott zu stehen und am Ende wissen sie nie, ob sie genug gute Werke getan haben. Sie wissen nie, ob das Leben, das sie leben gut genug ist, um in den Himmel zu kommen. Ich habe sogar von Religionen gehört, in denen sich Menschen für ihren Gott opfern, aber wisst ihr, ich habe nie von einem anderen Glauben gehört, in dem sich Gott selber für seine Menschen opfert. So etwas können wir nur in der Bibel lesen

In Johannes 10,11 sagt Jesus: „Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe“.

Niemand hat Jesus das Leben genommen; er hat es freiwillig gegeben. Lieber Leser, er hat es gerade wegen dir gegeben.

Jesus hat sich wegen deiner und meiner Sündenschuld ans Kreuz nageln lassen. Jesus musste diesen Weg nicht gehen.


Lukas 22,19-20: „Und er nahm das Brot, dankte, brach es, gab es ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis! Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird.“

Wir wissen, dass dieses Brot des Abendmahls ein Symbol für den Leib Jesu ist und wir wissen auch, dass der Kelch ein Symbol für das Blut Jesu ist. In Vers 19 lesen wir Jesus brach das Brot und in Vers 20 lesen wir, dass Jesus den Jüngern den Kelch eingoss. Als Jesus das Brot brach und den Jüngern den Kelch eingoss, da tat er doch nichts anderes als symbolisch seinen Leib zu brechen und sein Blut zu vergießen. Ich denke, die Einsetzung des Abendmahles zeigt sehr deutlich: Jesus gab sich freiwillig für uns hin.

In einem Lied wird gesungen: Er konnte seinen Vater rufen, und sagen nimm mich zu dir. Er konnte sagen ich bin nicht schuld, ich bleib nicht länger hier, bezahle nicht dafür.

All diese Dinge hätte Jesus sagen können als er am Kreuz hing. Er hätte vom Kreuz herabsteigen können. Jesus musste nicht für deine und meine Sünden zahlen, aber er hat es getan, weil er dich liebt.

Abraham Rempel hat einmal gesagt: „Nicht die Nägel hielten Jesus am Kreuz, sondern die Liebe zu uns.“

Fast jeder von uns wird den Vers aus Johannes 3,16 kennen: „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder der an ihn glaubt nicht verloren geht, sondern ewiges leben hat.“

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt. Gott liebt diese Welt so sehr und anstatt Welt kannst du auch deinen Namen einsetzen. Denn so sehr hat Gott dich geliebt, dass er seinen eingebornen Sohn gab, damit wenn du an ihn glaubst, nicht verloren gehst, sondern ewiges Leben hast.

Es gibt keinen Menschen, den Gott nicht liebt. Vielleicht hast du einen Arbeitskollegen oder Klassenkameraden, der so unsympathisch ist, vielleicht ist er ein sehr großer egoistischer, eingebildeter, herzloser Mensch, macht andere runter, vielleicht spottet er noch über Gott und die Bibel und du stellst dir die Frage: Wie kann Gott so einen lieben?

Johannes 3,16 sagt so sehr hat Gott auch diesen Arbeitskollegen, diesen Klassenkameraden geliebt. So sehr, dass er seinen Sohn auch für ihn gab.

Lieber Zuhörer, Gott liebt dich!

Am Anfang der Bibel wird uns berichtet, dass Gott und der Mensch in einer herrlichen Gemeinschaft miteinander lebten. Doch dann passierte etwas schreckliches. Die Bibel berichtet uns vom Sündenfall. Der Mensch wurde Gott gegenüber ungehorsam und die Bibel sagt, dass zwischen uns Menschen und Gott seitdem eine riesige unüberwindbare Kluft ist. Weil Gott absolut heilig ist, kann er keine Gemeinschaft mit uns, durch Sünde unheilig gewordenen Menschen haben, und diese Trennung zwischen Gott und Menschen betrifft nicht nur Adam und Eva. Seit dem Sündenfall sind alle Menschen mit dem Rücken zu Gott geboren.


In Matthäus 15,19 lesen wir: „Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen.“

Böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht nennt die Bibel ganz klar Sünde. Jede Form von Diebstahl nennt die Bibel Sünde.

Jede Form von Lüge nennt die Bibel Sünde.

Lästern nennt die Bibel Sünde.


Diese Dinge trennen uns von Gott.

All diese Dinge machen uns schuldig vor Gott.

Auch du bist ein Sünder.

Auch du bist schuldig vor Gott.

Wenn wir Menschen in ein Alter der Zurechnungsfähigkeit kommen, wo wir Gut und Böse sehr wohl voneinander unterscheiden können, haben wir uns selber für die Sünde entschieden. Jeder einzelne von uns hatte die Wahl zwischen Gut und Böse und wir haben uns für die Sünde entschieden und das zeigt, dass wir Sünder sind.


Vielleicht sagst du: „Das heißt doch nicht gleich, dass man ein Sünder ist, wenn man solche Dinge tut. Das ist halt die Gesellschaft in die man hinein geboren wird und man passt sich halt an.“

Kurz gefasst: die Umstände, die Situation lassen einen solche Dinge tun, aber die Bibel sagt etwas anderes. Die Bibel sagt, diese Dinge kommen aus dem Herzen. Ich will es mit einem Beispiel erklären:

Wenn man einen Teebeutel in heißes Wasser tut, so bekommt das heiße Wasser einen bestimmten Geschmack. Der Geschmack kommt nicht aus dem heißen Wasser, sondern aus dem Teebeutel und genau so verhält es sich mit unserem Herzen.

Was kommt aus unserem Herzen heraus, wenn wir einmal in so einer Heißwasser-Situation stehen?

Böse Gedanken, Lüge, Lästerung oder viele andere Dinge, die die Bibel Sünde nennt. Das wir solche Dinge tun, liegt nicht daran, dass wir halt in so eine Gesellschaft hinein geboren sind. Es liegt daran, dass wir Sünder sind und das von Grund auf.

Und wenn du wirklich ehrlich zu dir bist, weißt du ganz genau wie schnell du der Sünde nachgibst, wie schnell du ihr nachgehst. Ja, und diese Sünde, sie bildet diese riesige Kluft zwischen Gott und dir.

Und nur durch Jesus Christus kann diese Kluft überwunden werden.

Nur durch Jesus Christus können wir gerettet werden und nur durch Jesus Christus können wir den Himmel erreichen.


Die Bibel sagt in Apostelgeschichte 16,31: „Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du gerettet werden“ und mit Glauben ist nicht nur gemeint an die bloße Existenz von Jesus zu glauben.

Vor einigen Jahren war hier bei uns in der Gemeinde der Evangelist Christian Kutsch. Er berichtete aus seinem Leben. Er erzählte, dass er die Bibel anfing zu lesen. Er las die Bibel sogar so oft, dass er sie im Jahr drei- bis viermal komplett durchlaß. Ja, er betet sogar. Er zählte sich als Christ, denn er glaubte ja an Jesus. Aber sein Leben war das alte geblieben; genau so wie es war bevor er die Bibel laß und betete. Doch dann zeigte ihm der Herr, dass an Jesus glauben mehr ist. Er zeigte ihm, dass an Jesus glauben völlige Hingabe bedeutet. Er zeigte ihm, dass an Jesus glauben heißt, dass man ihn aufnehmen muss.


Wir sind mit dem tödlichem Gift der Sünde vergiftet und das einzige Gegengift heißt Jesus Christus. Du kannst so viel du willst daran glauben, dass dieses Gegengift dich retten kann, aber es nützt dir nichts, wenn du es nicht nimmst. Du musst dieses Gegengift einmal annehmen. Du musst dich einmal zu Jesus Christus bekehren. Die Bibel sagt, wer Jesus Christus nicht im Glauben aufnimmt, geht verloren.

Und jetzt will ich dich einmal fragen: Hast du dich bekehrt? Hast du Jesus dein Leben übergeben?

Es gibt so ein Sprichwort: „Am Ende wird alles gut, und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende“

Mit diesem Sprichwort vertröstet man sich darauf, dass am Ende doch wieder alles gut wird. Wenn du dich aber nicht bekehrst, dann gibt es ein „zu spät“. In der Hölle wird nichts mehr gut. Es wird niemanden in der Hölle geben, der sagen wird: „Nicht mehr lange, dann haben die Qualen ein Ende. Nur noch ein bisschen durchhalten, dann ist es vorbei.“ Denn die Hölle ist ewig. Dort gibt es keine Hoffnung mehr.


Aber du musst dieses Gericht Gottes für deine Sünden nicht selber tragen. Jesus hat es am Kreuz stellvertretend für dich getan.

Wenn du dich nicht bekehrst, dann wirst du irgendwann vor Gott stehen müssen und dann wirst du für alle deine Sünden Rechenschaft ablegen müssen. Die Bibel sagt uns, dass wenn Gott uns richten wird, wir auf tausend Fragen ihm nicht eine Antwort geben können.

Lieber Zuhörer: Wohin mit deiner Sünde, wenn du einmal vor Gott stehst?

Aber wenn du dich bekehrst, dann sieht dich Gott der Vater durch Jesus Christus und wenn er dich dann ansieht, dann sieht er dich an, als wärst du wie Jesus völlig sündlos, als hättest du nie gesündigt, völlig rein.


Habe heute Mut. Komm doch heute zu Jesus. Finde Vergebung deiner Sündenschuld!


„Siehe ich stehe vor deiner Tür, und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen und das Mahl mit ihm essen und er mit mir.“ - Offenbarung 3,20


Autor: Felix Dyck




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