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  • AutorenbildAntje

Gott ist so gut - Mein Jahr in Israel (1)

Gott ist so gut! - Wenn ich eins die letzten Wochen erleben durfte, dann genau das.

Schon die Zeit zwischen meiner Bewerbung bei Zedakah und dem Start der Probe- und Vorbereitungszeit in Maisenbach war sehr intensiv. Zum einen erlebte ich starke Anfechtungen und Versuchungen, die ich aber, Gott sei Dank, sehr schnell einordnen konnte und die für mich letztendlich noch eine Bestätigung waren, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Andererseits zeigte mir Gott seine Gnade ganz praktisch, zum Beispiel indem er mich mit mehr als genug Kleidung etc. versorgte, um die ich ihn gebeten hatte. Denn durch die Corona- Situation gestaltete sich das Einkaufen etwas schwieriger. Außerdem hat er mir gerade in dieser Zeit auch den Wert von Gemeinde noch einmal deutlich gemacht und ich wurde durch Gespräche und Taten von Glaubensgeschwistern, besonders an schwierigen Tagen, sehr ermutigt.


Dann, am 1. Juni, durfte ich meine Probe- und Vorbereitungszeit in Maisenbach beginnen und habe mich auch von Anfang an sehr wohl gefühlt. Dort erwartete mich aber sofort eine Überraschung. Und zwar sollte ich, anstatt wie geplant am 01.07.2021, doch erst nach einem Vorbereitungsseminar am 11.07 ausreisen. Grundsätzlich war das kein Problem, aber dadurch trat ein Problem mit der Versicherung auf, um das ich mich dann hätte kümmern müssen. Ich betete dafür und bat auch andere mitzubeten, setzte mich dann aber nicht weiter damit auseinander.


In Maisenbach arbeitete ich in der Küche mit. Meine Aufgaben waren überwiegend auf den Speisesaal bezogen: die Bedienung der Gäste, Decken und Abräumen von Tischen und zwischendurch noch verschiedene andere Aufgaben. Die Arbeit an sich und vor allem der Kontakt mit den Gästen war sehr schön und hat mir wirklich Spaß gemacht. In der Zeit war eine Gruppe von Diakonissen, überwiegend Senioren, dort im Urlaub. Ihre liebevolle Art, Lebensfreude und vor allem diese Selbstverständlichkeit über Gott zu reden und sein Wirken in allem zu sehen, hat mich tief beeindruckt und inspiriert.


Auch mit den anderen Mitarbeitern in Maisenbach durfte ich eine schöne Zeit erleben, sei es bei der Arbeit, im Hauskreis und in Gottesdiensten, bei gemeinsamen Aktivitäten, z.B. einer Wanderung, oder einfach entspannten Abenden auf der Terrasse. Ich staune immer wieder, wie verbunden wir Kinder Gottes durch unseren Herrn sind. Auch einige Gespräche und Taten dort haben mich tief bewegt. Vor allem eine Mitarbeiterin, die bereit war, meine Aufgaben zusätzlich zu ihrer Arbeit zu übernehmen, damit ich früher nach Israel reisen konnte. Einfach deshalb, weil sie so ein Herz für die Menschen und den Dienst hier in Israel hat. Das ist gelebte Liebe, die bereit ist Opfer auf sich zu nehmen, um anderen zu dienen! Das hat mich wirklich bewegt, aber auch herausgefordert. Wie weit reicht meine Liebe?


Ganz spontan wurde ich dann am Freitag, den 18.06., um die Mittagszeit herum gefragt, ob ich bereit wäre, bereits am Sonntagmorgen nach Israel zu fliegen. Mein Visum wurde anstatt ab Juli schon ab Mitte Juni genehmigt und die Mitarbeiter in Israel hätten nachgefragt, ob ich nicht bereit wäre, jetzt schon zu kommen, weil sie dort unbedingt Mitarbeiter bräuchten. Für mich war‘s eine mehrfache Gebetserhörung. Erstens musste ich dadurch nicht allein fliegen, weil ein anderer Volontär, der schon mehrfach in Israel gewesen war, sowieso fliegen würde. Zweitens hatte sich mein Versicherungsproblem in Luft aufgelöst. Außerdem waren meine Koffer für Israel schon gepackt, als ich nach Maisenbach kam. Weil ich in der Zwischenzeit nicht mehr nach Hause kommen konnte und meine Familie, die mich, bevor es losging, noch besuchen wollte, sowieso am nächsten Tag kommen sollte, konnte ich mich noch von allen verabschieden. Gott hat einfach alles bis ins kleinste Detail geplant!


Zum Abschied in Maisenbach wurde mir ein Vers mitgegeben:

Denn die Wege eines jeden liegen klar vor den Augen des Herrn, und Er achtet auf alle seine Pfade!“ - Sprüche 5, 21


Das bringt es genau auf den Punkt, was ich bis jetzt erleben durfte!

Auch der Flug und die Anreise verliefen problemlos. Jetzt liegt schon etwas mehr als die Hälfte der zweiwöchigen Quarantänezeit hinter mir und ich darf wirklich staunen, wie gesegnet es bis jetzt war. Gott hat diese Zeit bis jetzt genutzt, um mich geistlich vorzubereiten. Außerdem konnte ich auch schon ein wenig Hebräisch lernen. Ende der Woche geht es dann für mich nach Maalot ins Pflegeheim. Ich freue mich und bin wirklich gespannt, was Gott noch so vorhat!

Gebetsanliegen:

  • Danke, dass wir so einen unglaublichen Gott haben

  • Danke für die gesegnete Zeit in Maisenbach

  • Danke, dass mit dem Visum alles geklappt hat

  • Danke für seine Führung

  • Danke für den guten Flug


  • Bitte betet für eine segensreiche Quarantänezeit

  • Bitte betet für einen guten Einstieg in die Arbeit und mit den Mitarbeitern

  • Bitte betet für herzliche Liebe zu den Heimbewohnern


Autor: jody



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