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  • AutorenbildAntje

In Gottes Hand

Herr, gib mir deine Augen, zu sehen,

deinen Verstand, zu verstehen.

Hilf mir, eine Wunder zu nennen,

deinen Namen zu bekennen;

durch mein Handeln, mein Leben

deine Liebe weiterzugeben.

Lass mich klein sein

in deinem hellen Schein.

Ich will mich beugen,

dich mit meinem Leben bezeugen.

Dein Handeln,

Denken,

Sehen

soll in mir nicht vergehen.

Erhöhe dich in meinem Leben

und mache mich vollkommen eben.

Denn du gibst Kaft,

die neues Leben schafft;

willst auch mich wandeln

all mein Denken und Handeln.

Ich gebe mich dir ganz hin

so wie ich bin,

mit allen Kanten und Ecken,

die noch in mir stecken.

Du zeigst mir Geduld und Liebe.

Ich wüsste nicht, wo ich ohne dich bliebe.

Lass mich deine Botschaft weiter sagen,

an die Herzen andrer tragen.

Lass mich sehen,

verstehen,

dass jeder wertvoll ist,

du das nicht am Ansehen misst.

Du willst die Rettung eines jeden,

keine langen Reden.

Willst Taten und Worte,

nicht von Menschensorte.

Wir sollen deine Sprechen sprechen,

aus alten Mustern ausbrechen;

dein Vorbild leben,

uns ganz hingeben.

Zu lernen deine Art und Weise

ist eine lebenslange Reise.

Ich darf immer neu lernen

und das nicht vom Fernen.

Du zeigst es im Alltag

durch Wunder nicht zu karg.

Du willst meine Selbstaufgabe,

willst alles, was ich habe,

um dein Reich mitzubauen,

statt nur zuzuschauen.

Das treibt mich an den Rand,

bringt mich um den Verstand.

Doch du sagst: "Es ist gut!",

und das gibt mir neuen Mut.

Mit bloßen Worten hast du die Welt erschaffen,

wirst auch hier nicht erschlaffen.

Du wirst Wunder vollbringen;

das soll überall klingen.

Du bist gut,

in dir mein Herz sicher ruht.

Dir kann ich vertrauen,

meine Hoffnung auf dich bauen.

Bin ein Werkzeug in deiner Hand,

gelenkt durch ein unsichtbares Band.




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