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  • AutorenbildAntje

Deine Ewigkeit

Diese Welt versinkt im Chaos.

Kommen wir hier lebend raus?

Oder werden wir gemeinsam untergehen?

„Bitte nicht!“, hört man unser schwaches Flehen.

Doch was soll,

Was kann uns noch retten?

Wir liegen in Ketten,

Die wir uns selbst geschmiedet haben

Aus lauter Wunden und Narben,

Die wir voller Eitelkeit weiter gaben.

Wir kämpften alleine,

Legten auf die Wege andrer Steine.

Denn „Ich“ will weiter kommen,

Will mich in meinem Ruhm sonnen.

Die anderen können ertrinken,

In ihrem eigenen Dreck versinken.

Was habe ICH damit zu schaffen,

Wenn andere unter dem Druck erschlaffen?

Hier gewinnt nun mal der ohne Gewissen;

Jeder andere wird sehr schnell zerrissen.

Wir wollen höher, schneller, weiter,

Aufsteigen auf der Karriereleiter.

Dabei ist es uns völlig egal,

Dass es für viele endet katastrophal.

Ich denke nur an mich,

Bin halt einfach ich.

Was kümmern mich die andren?

ICH muss mit meiner Aufmerksamkeit sparen,

Wenn ICH was erreichen will.

Und genau das ist mein Drill:

ICH will was werden

Hier auf Erden.

Doch erkläre mir bitte:

Was kommt nach der Todesklippe?

Geht es dort weiter?

Macht dein Erfolg dich für den Tod gescheiter?

Was bringt dir der Applaus,

In dem du dich wohler fühltest als Zuhaus?

Wohin führt dich dein Geld,

Mit dem du dir die „Besten“ Sachen bestellt?

Wo ist dein Ruhm hin,

Nach dem dir strebte der Sinn?

Verrate mir:

Was hilft das alles dir?

Bist du dadurch wirklich reicher geworden?

Warst du im Leben frei von Sorgen?

Kam keine Krankheit an dich ran?

Hat nie gestrauchelt dein Gang?

Was hat dir dein mühseliges Leben

Anderes als Einsamkeit und Narben gegeben?

Hat es sich gelohnt,

Dass du scheinbar über den anderen gethront?

Bist du am Ende besser als der „Rest“?

Gibt es dir zu Ehren ein Fest?

Was bringt dir das alles am Ende,

Wenn nach dir greifen des Todes Hände?

Einsam,

Verloren stehst du da.

Jetzt ist plötzlich nichts mehr klar.

Der Tod kommt unverhofft leise.

Ich mahne dich: „Sei weise!“

Lass es nicht so weit kommen,

Dass dir alles wird genommen,

Du dich in deinem Hamsterrad drehst

Und letztendlich alleine stehst.

Fang an,

Und tu was für deinen letzten Gang!

Wo sind deine Schätze

In dem ganzen Gehetzte?

Hast du an „später“ gedacht,

Deine Zukunft zurecht gebracht?

Nein! Nicht für den letzten Lebensteil,

Sondern für dein Seelenheil.

Denn die Ewigkeit

Ist deine längste Zeit.

Das ist es, was zählt

Und wo der Großteil fehlt.

Du musst wählen:

Willst du dich selber quälen

Oder endlich leben

Ohne zitternd vor der Hölle zu erbeben?

Der Himmel steht offen

Und das lässt mich hoffen.

Hoffen auf Rettung,

Entkettung

Von Sünden und Leid

Bis in alle Ewigkeit.

Ein neues Gewandt,

Mit Christus verwandt,

Vor Gottes Thorn stehend,

IHN endlich sehend.

DAS ist meine Zukunft.

Also wähle mit Vernunft!

Wo willst du sein

In der Ewigkeit?

Du hast die Wahl;

Vielleicht nur noch dieses eine Mal.

Kennst du deine Lebensdauer?

Weißt du, wo der Tod liegt auf der Lauer?

Sei klug!

Befreie dich vom Trug

Der Welt,

Die viel verspricht

Und doch nichts hält!

Beginne zu leben,

Statt deine Ewigkeit zu geben!

Gott will dich retten

Von allen Ketten.

Glaubst du daran?

Nimmst du es an?

Die Ewigkeit ist das,

worauf es ankommt!






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