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  • AutorenbildAntje

Brief an den HERRN

Du wurdest dort im Garten

durch einen Kuss verraten.

Auf dem Weg zur Schlachtbank

du kein böses Wort für deine Feinde fandst.

Und das hast du für mich ertragen

als du dort geschlagen

vor der Menge standst

und dich unter den Schlägen nicht wandst.

Verspottet, bespuckt

doch du hast dich nicht geduckt.

Eine Dornenkrone zogen sie dir an,

als wärst du ein Verbrecher, irgendein gewöhnlicher Mann.

Draußen im Gedränge,

schrie die wütende Menge:

"Kreuzige ihn!"

So gingst du hin,

mit dem Kreuz auf dem Rücken,

hin nach Golgatha.

Dort wo das Wunder geschah.

Du wurdest ans Holz gehängt

du, der du den Blinden das Augenlicht geschenkt

so viel Wunder gemacht,

Frieden und Licht in die Welt gebracht.

Doch was mich traurig macht,

ich habe dich ans Kreuz gebracht.

Wegen meinen Sünden hängst du dort

verlassen von Gott an diesem finsteren Ort.

Doch den Kampf, den der Teufel begonnen,

hast du durch die Auferstehung gewonnen.

Du lebst, du bist auferstanden!

Ich durfte dir meine Sünde bekennen

und dich meinen HERRN und Heiland nennen.

Diese ist das beste, was ein Mensch tun kann,

überleg nicht lang und nimm die Gnade auch für dich an!


S.H.





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