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Anders und doch gut

Aktualisiert: 18. Feb. 2021

Kennst du das Gefühl anders, unpassend zu sein? Mir geht es, ehrlich gesagt, oft so und selbst wenn ich versuche mich anzupassen, gelingt dies meist mehr schlecht als recht. Ab und an endet es sogar in einem kleinen Desaster. Bis heute hat es noch nie geklappt und ich denke mittlerweile, dass es nie funktionieren wird. Aber weißt du was? Ich denke, dass das gar nicht so schlimm ist, wie es sich manchmal anfühlt. Denn nutzt Gott nicht oft das Verstoßene, Unpassende der Welt, um sich dadurch zu verherrlichen? Christus selbst war laut Apostelgeschichte 4, 11 „[..] der Stein, der von euch, den Bauleuten, verworfen, der zum Eckstein geworden ist.“ Wieso sollte es bei uns dann anders sein? Denken wir wirklich, dass wir besser als unser Herr ist? Das Gegenteil ist der Fall, denn in Johannes 15, 20 steht geschrieben: „Gedenkt an das Wort, das ich zu euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen; haben sie auf mein Wort (argwöhnisch) achtgehabt, so werden sie auch auf das eure (argwöhnisch) achthaben.“ Gott verschleiert nichts vor uns. Er sagt uns ganz klar, dass die Welt uns nicht verstehen oder sogar schlecht behandeln wird, weil wir nicht so sind, wie sie es gerne hätten. Doch manchmal reagieren auch Christen schlecht auf uns. Das liegt, wie übrigens auch bei den weltlichen Menschen, ganz einfach meistens daran, dass eine heilige Lebensweise aneckt, sogar provoziert. Es kann also sein, dass du so lebst, wie Gott es von dir möchte und die Menschen um dich herum abweisend reagieren, weil sie sehen, was es heißt heilig zu leben und es selbst nicht schaffen. Das musste ich, ehrlich gesagt, auch schon das ein oder andere Mal bei mir selber feststellen. Sieht man, wie jemand gottwohlgefällig lebt, so denkt man schnell: Ach, der/die denkt doch er/sie wäre war besseres. Kennst du diesen Gedanken? Das nächste Mal, wenn er wieder kommen sollte, denk darüber nach, was DU in DEINEM Leben ändern könntest, statt dich in Gedanken an deinem Gegenüber zu versündigen. Die zweite Möglichkeit, warum Menschen, also weltliche und Christen, dir mit Unverständigkeit entgegen kommen, könnte sein, dass du einfach ein anderes Aufgabenfeld, eine andere Begabung hast als sie. Das heißt nicht, dass du besser oder schlechter bist, als diese Menschen; du hast einfach eine andere Gabe und damit auch eine andere Aufgabe. Das ist alles. Lass dich aber nicht davon einschüchtern, dass du nicht verstanden wirst. Nutze es viel mehr zu Gottes Ehre. Verherrliche ihn damit und du wirst deinen Platz finden. Du wirst angenommen, auch wenn Menschen vielleicht trotzdem ab und an mit Unverständnis reagieren, wirst du wissen, dass das der Platz ist, an dem Gott dich haben will und der Rest ist Nebensache.

„Gedenkt an das Wort, das ich zu euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. [..]“

-Johannes 15, 20-




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