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  • AutorenbildAntje

Frauen an der Front - Amerika

Wir dachten, wir folgen Gottes Ruf. Doch das hatten wir nicht erwartet. Alles schien schief zu laufen… Viele aus unserem Bekannten-Kreis rieten uns ab weiter zu machen… Aber alles der Reihe nach.


Ich bin Jessica, verheiratet mit Oliver und gemeinsam haben wir drei wundervolle Söhne. Wir leben und studieren in Texas, um uns für den Vollzeitdienst ausbilden zu lassen. Ziemlich am Anfang unserer Ehe hat Gott klar gemacht, dass das sein Plan für uns ist. Nachdem Oliver die Bibelschule in Bonn abgeschlossen hat, ging es für uns weiter nach Amerika.

Im Dezember 2017 hieß es für uns dann Koffer packen. In dieser Zeit wurde gerade unser dritter Sohn geboren. Da der Flug für meinen Mann schon für den 2. Januar gebucht war, hieß es weiter machen trotz Stress. Mit drei Kindern unter 3 Jahren um einen herum. Das führte dazu, dass ich 2 Tage vor Weihnachten aufgrund einer Gebärmutterentzündung wieder ins Krankenhaus musste. Mein letztes Weihnachten in Deutschland und ich konnte nicht bei meiner Familie sein. So habe ich mir das nicht vorgestellt. Außerdem war mein Mann für die Weihnachtspredigt verantwortlich und um dem ganzen noch eine Krönung aufzusetzen, hatten wir immer noch keine Wohnung in den USA. Die Schule hatte keine Wohnung verfügbar und meinte, wir müssen uns außerhalb nach einer Wohnung umschauen. Also haben wir uns für eine Wohnung nach der anderen beworben und nur Absagen erhalten, da wir ohne eine amerikanische social security Nummer keine Wohnung anmieten dürfen. Darauf hin ist mein Mann am 2. Januar ohne Aussicht auf eine Wohnung nach Amerika geflogen. Dort hatte er bei einem amerikanischen Studenten übernachtet. Und obwohl wir einen kleinen Glauben hatten, hat Gott etwas Großes gemacht. Schon am zweiten Tag nach Olivers Ankunft, hat er eine Wohnung bekommen. Innerhalb der nächsten Tage durfte er anfangen die Wohnung auszustatten. Gott hat uns mit allem nötigen versorgt und noch darüber hinaus gesegnet. Wir dürfen in einer wundervollen Nachbarschaft wohnen, wo wir wertvolle Freunde kennen lernen durften, die jetzt wie Familie in der Ferne für uns sind.


Wenn wir ihm folgen, segnet Gott uns! Und manchmal müssen wir den Schritt aus unserer Komfortzone wagen, um genau das zu erfahren! Alles was wir dafür tun müssen ist, uns Gott als Werkzeuge zu Verfügung zu stellen. Ihm sagen: „Gott hier bin ich, gebrauche mich. Hilf mir dir zu vertrauen, auch wenn es sich schwer und beängstigend anfühlt.“

Um noch kurz unseren Alltag ein wenig zu beschreiben. Olli ist die meiste Zeit mit lesen und studieren beschäftigt. Meine Aufgabe besteht hauptsächlich darin, mich um die Kids und den Haushalt zu kümmern. Nicht viel anders zu den meisten Hausfrauen in Deutschland. ;) Seit einem Jahr dürfen wir beide auch aktiv in unserer Gemeinde mitarbeiten. Olli ist als Praktikant für einen der Pastoren tätig und ich darf in der Jugendarbeit einen Mädchenhauskreis leiten. Auch das war für mich ein unglaublicher Glaubensschritt, weil: andere Kultur, Sprache etc. Aber auch hier darf ich Gottes Versprechen erleben.

Ich wünsche dir, dass du dich in ein Abenteuer mit Gott wagst. Es muss nicht immer der Vollzeitdienst oder ein anderes Land sein. Es gibt auch Bereiche, die direkt vor deiner Haustür sind. Mein Gebet ist, für jeden, der dies liest, dass Gott dein Herz ermutigt und auch dazu bewegt Glaubensschritte zu wagen! Gott lässt dich nie im Stich. Das hat er uns versprochen; auch wenn sein Handeln komplett an unseren Erwartungen vorbeigeht. Er hat dein Leben im Griff und sieht das große Bild!



Ich verspreche euch: Ich werde einen Engel vor euch her senden, der euch auf dem Weg bewahrt und in das Land bringt, das ich für euch bestimmt habe.“ - 2. Mose 23,20



Autor: Jessica Rakowsky



Bild: Familie Rakowsky (Links oben: Jessica; rechts oben: Oliver; links unten: Jona; Mitte unten; Levi; rechts unten: Josia)

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