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  • AutorenbildAntje

5 Tipps für deine Stille Zeit

1. Lege dein Handy weg oder schalte es auf stumm und drehe es um.


Es ist so leicht sich ablenken zu lassen. Es erscheint eine Nachricht auf unserem Handy und plötzlich sitzen wir eine Stunde daran und haben vollkommen vergessen, dass wir eigentlich Zeit in der Gegenwart Gottes verbringen wollten. - Sei mal ehrlich: wie oft passiert dir das?


Ich kenne das auch; du bist also nicht alleine. Doch gut ist das nicht. Überleg doch mal: wir nehmen uns vor Zeit mit unserem Gott, dem Schöpfer und Erhalter des Universums zu verbringen, lassen uns dann aber von so etwas kleinem, unbedeutendem wie den (meistens gar nicht so wichtigen) Nachrichten auf unserem Handy ablenken. Das ergibt nicht sonderlich viel Sinn, wenn man es mal aus der Perspektive betrachtet, oder!?


Um also gar nicht in Versuchung zu kommen, empfehle ich dir, dein Handy auf stumm zu schalten und mit dem Bildschirm nach unten wenigstens auf die andere Seite des Raumes zu legen. Du wirst merken, dass du schon viel konzentrierter bei der Sache sein wirst.



2. Suche die Stille.


Es heißt nicht umsonst "Stille Zeit". Wir brauchen die Stille, um uns ganz auf Gott und sein Wort zu konzentrieren. Außerdem ist es eine gute Gelegenheit kurz aus unserem oft hektischen Alltag heraus zu treten und zu entschleunigen, zur Ruhe zu kommen, bevor wir uns den Problemen und Alltags-Fragen wieder stellen. - Aber dieses Mal nicht alleine, sondern durch die Kraft Gottes, die uns auch nach unserer Zeit in seiner Gegenwart noch weiter begleitet.


Such dir deswegen am Besten wirklich einen Ort, der ruhig ist, an dem dich möglichst wenig ablenken kann und wo du vielleicht auch deine Masken fallen lassen kannst, ohne Angst, was andere darüber denken könnten.


Sei alleine mit Gott und konzentriere dich ganz auf ihn. Wenn du nur diesen Tipp für dich in deine Stille Zeit mitnimmst, dann hast du das wichtigste mitgenommen.


Auch Jesus zog sich immer wieder in die Stille zurück, um Zeit mit seinem himmlischen Vater zu verbringen (siehe Matthäus 4,12; Matthäus 15, 21; Markus 1, 35; Lukas 4, 42; Lukas 5, 16). Wie viel mehr brauchen wir die Stille, wenn Gottes Sohn bereits so viel Wert darauf gelegt hat?




3. Nimm dir einen Bibellese-Plan zur Hilfe.


Gerade wenn du nach langer Zeit wieder mit dem Bibellesen anfängst oder auch wenn du komplett neu dabei bist, dann kann es schwer sein, sich zu entscheiden, wo man mit dem Lesen anfangen soll. Anschließend kommen dann noch weitere Fragen auf: Was sagt das Gelesene mir persönlich? Wie kann ich das auf meinen Alltag anwenden? Wie soll ich den Text jetzt verstehen?


Keine Sorge! Solche Fragen sind am Anfang völlig normal. Um nicht ganz so aufgeschmissen zu sein, lohnt sich oft ein guter Bibellese-Plan. Davon gibt es auf der Bibel App einige und die sind auch noch kostenlos. Ich persönlich nutzte diese in den letzten Wochen sehr gerne und lese mir morgens direkt eine Andacht durch, bevor ich aufstehe.


Ja, dafür braucht man in der Regel das Handy, aber es ist möglich sich einen Fokus einzurichten, damit man nicht abgelenkt ist. ;)


Ansonsten gibt es natürlich auch gute Lesepläne, die du dir herunterladen, ausdrucken oder bestellen kannst, um damit zu arbeiten. Crosspaint hat zum Beispiel gute Kurs zum ausdrucken.


Wenn du gerade erst damit anfängst die Bibel überhaupt zu lesen, dann empfehle ich dir folgenden Plan: "Read it! Starter".



4. Bitte Gott zu dir zu sprechen, bevor du mit dem Lesen anfängst.


Wir können Gottes Wort, die Bibel ohne seinen Geist gar nicht verstehen. Deswegen ist es nur sinnvoll, dass wir ihn darum bitten uns das Verständnis und ein offenes, lernwilliges Herz für den heutigen Text bitten.


Vor ein paar Jahren habe ich mir ein bestimmtest Gebet zur Gewohnheit gemacht, das ich immer gebetet habe, bevor ich mit dem Bibellesen anfing. Ich betete: "Gott, bitte zeig mir wer du bist. Zeig mir deinen Charakter." - Dieses Gebet wurde ohne Ausnahme bis jetzt immer erhört und das Lesen der Bibel wurde intensiver.


Ich habe mich auf die Suche nach Gottes Charakter begeben, weil wir seinem Sohn, Jesus (der ein Teil der Dreieinigkeit Gottes ist) ähnlicher werden sollen wie es in Römer 8, 29 steht: "Denn die er zuvor ersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Ebenbild seines Sohnes gleichgestaltet zu werden, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern."


Gott will also, dass wir mehr und mehr seinen Charakter wiederspiegeln. Dafür müssen wir diesen allerdings erst einmal kennen. Denn wir können nur nachahmen, was wir auch sehen und kennen.


Ich will dich also ermutigen, das oben genannte Gebet in deiner Stillen Zeit anzuwenden und dich auf die Suche nach seinem Charakter zu begeben. Ich bin gespannt, was du heraus findest. Du kannst deine Erfahrungen gerne in den Kommentaren unter dem Beitrag teilen, um auch andere zu ermutigen.



5. Notiere dir deine Erkenntnisse und Fragen.


Damit du nicht gleich wieder vergisst, was du gelesen hast, ergibt es Sinn es dir aufzuschreiben. Du musst keinen Roman oder eine neue Auslegung zu dem gelesenen Text schreiben. Es reicht völlig, wenn du dir einfach deine Gedanken und Erkenntnisse sowie Fragen aufschreibst, damit du es länger behält und tiefer darüber nachdenken kannst. Das Aufschreiben bewahrt dich davor die Stille Zeit einfach schnell abzuhaken, weil es dich etwas verlangsamt und zum Nachdenken bewegt.


Wenn du noch eine Vorlage dafür brauchst, dann kannst du dir gerne die kostenlose PDF herunterladen, die sich gut zum Ausdrucken oder zum Bearbeiten auf dem Tablet eignet. Ich persönlich genieße es immer wieder meine Zeit des Bibellesens damit abzurunden, damit ich mir länger merke, was ich gelesen habe.




Du willst mehr wissen?


Wenn du mehr Tipps haben möchtest, wie du deine Stille Zeit noch intensiver und effektiver für dich persönlich gestalten kannst, dann schau doch mal beim neuen Kurs "Meine Identität in Christus" vorbei. Dort erfährt du weiter Möglichkeiten und lernst, was es heißt ganz in deiner Identität in Christus aufzublühen.


Melde dich hier an. Ich freue mich bereits auf dich. ;)





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