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  • AutorenbildAntje

Wissen ist Macht - Was uns Christen unfähig macht

Wie oft fühlen wir uns machtlos und schwach? Und wie oft bestimmt genau das dann unser Leben?

Bei mir ist das, ehrlich gesagt, viel zu oft der Fall. Ich denke, dass ich zu klein, zu schwach, zu wenig bin, um gut leben zu können. So denke ich wirklich oft, obwohl ich ein Kind Gottes bin, ein Kind des Königs. Ich lasse meine menschliche Natur über mich entscheiden, definiere mich sogar durch sie. Doch ist dieses belanglose Leben, durch das wir uns treiben lassen, wirklich das, wozu wir berufen sind?


Die Antwort ist klar: Nein! Nein, wir sind zu mehr berufen, zu höherem. In Psalm 2, 7-9 schreibt der Psalmist: „Ich will erzählen vom Ratschluß des HERRN; er hat zu mir gesagt: «Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt. Heische von mir, so will ich dir die Nationen zum Erbe geben und die Enden der Erde zu deinem Eigentum.Du sollst sie mit eisernem Zepter zerschmettern, wie Töpfergeschirr sie zerschmeißen!»

Das klingt um einiges mächtiger als die bloße Beschreibung eines einfachen Menschen. Das klingt eher nach einem König, dem ein großes Erbe bereitet ist, das er antreten darf. Ich glaube, dass jeder von uns gerne diese Aussicht hätte. Doch genau die haben wir. Ja, DU bist der Erbe, von dem hier gesprochen wird.


Ich will es dir einmal an einem Beispiel aus der Bibel erklären. So ziemlich jeder kennt das Gleichnis vom verlorenen Sohn aus Lukas 15, 12-32. Es geht um einen Sohn, der sein Erbe schon vorzeitig von seinem Vater verlangt, in die Welt geht, alles verprasst und reumütig zurück kommt. Die meisten wissen, dass der Vater ihn liebevoll und freundlich in die Arme genommen und ein großes Fest für ihn gegeben hat. Doch was ist mit dem zweiten Sohn? Dem, der bei seinem Vater geblieben ist und Tag ein, Tag aus auf dessen Hof geschuftet hat?

Er reagiert auf die Freude des Vaters über den verlorenen Sohn folgendermaßen: „Er aber antwortete und sprach zum Vater: Siehe, so viele Jahre diene ich dir und habe nie dein Gebot übertreten; und mir hast du nie einen Bock gegeben, damit ich mit meinen Freunden fröhlich wäre.Da aber dieser dein Sohn gekommen ist, der dein Gut mit Dirnen verschlungen hat, hast du ihm das gemästete Kalb geschlachtet!“ (Siehe Lukas 15, 29-30)

Dieser Sohn ist sauer und vielleicht sogar enttäuscht auf den Vater, der den abgeirrten, frechen Sohn offensichtlich bevorzugt und besser behandelt als er es dem treuen Sohn je gegenüber angeboten hätte.

Sei doch mal ehrlich zu dir selbst: Wie oft schaust du dir das Leben von Christen an, die sich später bekehrt haben und anscheinend ein besseres Leben mit Gott haben? Wie oft beneidest du andere wegen ihrer herzlicheren Beziehung zu Gott oder weil sie mehr Wunder erleben als du?

Die Antwort wird wahrscheinlich ernüchternd sein. Doch es muss nicht so weiter gehen. Denn es gibt eine unglaublich einfache Lösung für dieses Problem.

Sehen wir uns mal die Antwort des Vaters auf diese Anklage an: „Er aber sprach zu ihm: Mein Sohn, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, das ist dein.“ (Siehe Lukas 15, 31)

Das ist es! Das ist das ganze Geheimnis!

Wir sind schon Kinder des Königs und als solche haben wir unbegrenzten Zugang zu allem, was dem König gehört. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein König seinem Sohn, als liebevoller Vater, einen Wunsch, den er ihm erfüllen kann, einfach so ohne erheblichen Grund verwehrt. Gott ist nicht nur irgendein König; ER ist der allmächtige König des Universums und auch allem, was darüber hinaus gehen mag. Gott ist alles möglich und ER liebt uns so sehr, dass er alles gab, sogar seinen einzigen Sohn, um uns adoptieren zu können. ER gab alles.

Was also ist jetzt unser Problem als Christen? Warum haben wir dann nicht alles, wenn Gott doch tatsächlich so liebevoll sein soll?

Nun, das Problem liegt wir immer an uns und unserer, im Vergleich zu Gott, ziemlich beschränkten Art. Wir wissen einfach nicht, dass wir schon alles haben und wir greifen schlicht und ergreifend nicht darauf zurück. Ja, es ist so einfach.

Der treue Sohn nutzte die Mittel und den Reichtum, in dem er lebte, einfach nicht. Er arbeitete, gab wahrscheinlich alles, um seinen Vater zufrieden zu stellen, aber er sah die Möglichkeiten nicht. Genau so sind wir auch oft. Wir haben Gottes Gnade und Vergebung angenommen, aber wir vergessen, dass wir nun Kinder des allmächtigen Gottes sind. Wir haben durch Jesus Christus kompletten Zugang zu Gott und seiner Allmacht.

Jesus sagt in Johannes 14, 12-14: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zu meinem Vater gehe; und was ihr auch in meinem Namen bitten werdet, will ich tun, auf dass der Vater verherrlicht werde in dem Sohne.Wenn ihr etwas in meinem Namen bitten werdet, so werde ich es tun.“ ER sagt uns hier ganz klar, dass wir durch IHN alles bei Gott erbitten können und nie dagewesene Wunder erleben werden. Durch IHN haben wir freien Zugang zu allen Schatzkammern des Himmels. Wenn wir IHN angenommen haben und SEINEN Willen tun, dann wohnt die Kraft Christi in uns, dann haben wir die selbe Kraft, die IHN von den Toten auferweckte, in uns.


Das klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Doch es ist wahr. Ja, es ist an eine Bedingung geknüpft. „Liebet ihr mich, so haltet meine Gebote!“ (Siehe Johannes 14, 15) Die Bedingung ist, Gott den ersten Platz in deinem Leben zu überlassen; nicht den Rück- oder sogar Beifahrersitz, sondern den Fahrersitz. Übergib IHM konsequent das Steuer deines Lebens und du wirst an Orte gelangen und Wunder erleben, die du dir nicht einmal vorstellen kannst.




Er aber sprach zu ihm: Mein Sohn, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, das ist dein.“ - Lukas 15, 31






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