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  • AutorenbildAntje

Wie ich nach Bolivien kam

Aktualisiert: 18. Feb. 2021

Bolivien!?!



Hallo, alle zusammen!


Einige von euch haben schon mitbekommen, dass ich am 02. Juli 2019 nach Bolivien in die Kolonie Sommerfeld fliegen durfte. Was die meisten aber nicht wissen ist, wie es dazu kam. Nun ja, kurz gesagt, war es Gottes Führung. Aber alles der Reihe nach.


Ich habe schon lange den Wunsch in mir verspürt in die Mission zu gehen und als das Ende meines Abiturs näher rückte, machte ich mir bereits Gedanken darüber, dass ich sehr gerne das darauf folgende Jahr komplett in den Dienst Gottes stellen würde. Als wir mit einigen Jugendlichen dann auch noch eine Organisation besuchen durften, die solche Auslandsjahre anbietet, war ich Feuer und Flamme, sodass ich mich so schnell wie möglich bewarb. Das war letztes Jahr. In diesem Jahr ging ich also davon aus in Thailand in einem Kinderheim zu helfen. Doch es kam anders. Denn die Organisation hatte plötzlich Probleme Visa für ein Jahr zu bekommen. Das einzige, was noch gehen würde, wären drei- bis sechsmonatige Aufenthalte. Das kam für mich aber nicht in Frage und so begann die fast schon panische Suche nach einem Platz für ein IJFD (Internationaler Freiwilligen Dienst). Zu meinem Entsetzten gab es aber nichts mehr; entweder war schon Bewerbungsschluss oder die Organisationen hätten nicht mit unserer Gemeinde harmoniert.

Doch dann zeigte mein Papa mir ein paar Stellen, auf denen dringend Hilfe gebraucht wurde. Ehrlich gesagt war ich anfangs nicht so begeistert, weil es nicht Thailand war. Es war nicht das, was ich wollte, was ich mir vorgestellt hatte. Aber, wie heißt es in Sprüche 16, 9: "Das Herz des Menschen denkt sich seinen Weg aus, aber der Herr lenkt seine Schritte."

Ich durfte erkennen, dass sein Leben in den Dienst des Herrn zu stellen besonders viel mit Selbstaufgabe und Hingabe zu tun hat. Denn dieses Jahr ist in erster Linie nicht für mich, auch wenn ich hoffe viel von den Sommerfeldern und auch den einheimischen Bolivianern zu lernen, sondern für den Herrn und die Menschen, denen ich helfen möchte so gut ich kann. Nun kann ich mich von ganzem Herzen auf dieses Jahr, die Menschen, meine Aufgabe und Gottes weitere Führung freuen!


Meine Aufgabe

In Sommerfeld selbst wird es meine Aufgabe sein, in der dortigen Schule Deutsch, Natur und Sachkunde zu unterrichten. Mein Ziel und mein Gebet ist es, den Kindern Gott möglichst nahe zu bringen.


Ich weiß, Herr, dass der Weg des Menschen nicht in seiner Macht steht, dass der Mann, wenn er geht, seine Schritte nicht lenken kann. - Jeremia 10, 23






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