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  • AutorenbildAntje

Halte fest!

Herr, wie soll ich Worte finden

Für die Ungerechtigkeit, die uns umgibt?

Streit, Hass, Neid

Und Lieblosigkeit

Sind fest verankert.

Ich verstehe das alles nicht.

Wofür das Leid, der Schmerz?

Es wirkt wie ein schlechter Scherz,

Über den ich nicht lachen kann

Und auch nicht will.

Das ist doch Müll!

Du bist der gerechte Richter

Und doch leben wir täglich

Im Unrecht.

Wann wirst du Gerechtigkeit schaffen,

In Liebe regieren?

Die Welt will diese Zukunft negieren.

Doch ich halte fest daran

Bis dein Reich kommt heran.

Mögen auch Zweifel und Ängste mich bedrohen,

So schaue ich auf dich, den Hohen.

Den König, den Richter,

Den Schöpfer von allen,

Und liebenden Vater.

Ich will an dir fest halten,

Trauen deinem Walten.

Nein, ich sehe dich nicht immer

Und sehe auch selten die Lösung.

Doch weil du mich liebst, liebe ich dich

Und das soll mir reichen.

Ich werde nicht weichen,

Solange du Luft zum Atmen gibst

Und Kraft dich zu bezeugen,

Werde ich meine Knie vor dir beugen.

Du allein verdienst das Lob,

Auch wenn zieht der Wellen-Sog.

„Meine Zeit steht in deinen Händen“.

Dir kann mich keiner entwenden.

Mag ich den Sinn auch nicht sehen,

Werde ich bittend erflehen,

Dass du dich verherrlichst,

Groß machst,

Und leitest,

Den Weg bereitest.

Schritt für Schritt will ich gehen,

Nicht bleiben stehen

Bis du es mir sagst

Oder in Ruhe nach meiner Aufmerksamkeit fragst.

Dir will ich folgen,

Wenn alles auch bricht.

Denn du verlässt mich nicht.

Du bist meine Burg,

Mein Fels,

Meine Rettung.

In dir ist das Leben,

Das kein andrer kann geben.

Du bist die Liebe,

Pflanzt auch in mir diese Triebe.

Dir will ich trauen.

Auf dich will ich bauen.




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