top of page
  • AutorenbildAntje

Die 10 Gebote

Es ist schön, dass wir aus der Bibel hören dürfen. Dort dürfen wir erkennen wie Gott ist und wie wir Menschen sind.

Ich möchte heute mit uns und in dieser Predigt über gerettet und verloren sein nachdenken. Dazu möchte ich mit einer Begebenheit starten.

Da ist ein Prediger. Er besucht einen todkranken Mann im Krankenhaus. Dieser Mann hat schon die Blässe des Todes auf dem Gesicht. Er liegt auf der Intensiv-Station. In seine Nase führt ein Schlauch, wahrscheinlich zur Versorgung mit Sauerstoff; von seinem Brustkorb führt ein Kabel zu einem Monitor, der über seinem Bett hängt; zu seiner Hand führen auch einige Schläuche. Dann hat er sowas wie eine Spritze mit einer Öffnung an seinem Arm, durch die Medikamente eingespritzt werden können. Dieser Mann ist wirklich sehr krank und als der Prediger diesen kranken Mann sieht, fragt er ihn: „Wie geht’s dir?“ Der Kranke antwortet: „Furchtbar.“

Der Prediger fragte ihn: „Was ist los?“

Der Mann sagte „Ich habe Angst zu sterben.“

Der Geistliche fragte ihn dann: „Hast du Angst vor Gott zu stehen?“

Der Angesprochene sagte gleich: „Nein.“ Denn er hatte ja versucht sich an die 10 Gebote zu halten. Dieser todkranke Mann versuchte sich so zu rechtfertigen und trotzdem hatte er Angst vor dem Tod. Trotzdem hatte er eine innere Unruhe.

So wie dieser kranke Mann versuchen viele Menschen sich zu rechtfertigen. Sie denken, wenn sie versuchen sich an die 10 Gebote zu halten, können sie eines Tages vor Gott bestehen. Sie sehen die Gebote wie eine Leiter zum Himmel, aber wenn wir uns die Worte der Bibel ansehen, merken wir, dass sie etwas ganz anders über die 10 Gebote sagt.

In Römer 3, 20 können wir lesen, was die Bibel über das Gesetz, über die 10 Gebote sagt. Dort steht „Weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden kann, denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde“. Dieser Vers sagt, dass wir durch das Halten der Gebote keine Gerechtigkeit vor Gott erlangen können. Wir versuchen unser Leben an den 10 Geboten auszurichten. Wir versuchen uns daran zu halten. Aber während wir bemüht sind die Gebote zu halten, müssen wir erkennen, dass wir es nicht schaffen. Wir schaffen es nicht aus eigener Kraft gerecht vor Gott zu stehen. Das Gesetz, die 10 Gebote, sie sind wie ein Spiegel. Sie zeigen uns unser wahres „Ich“.

Einige von euch gehen sicherlich noch in die Schule und ihr kennt es bestimmt, wenn man etwas auf einen Zettel schreibt und es dann jemandem auf dem Rücken oder sonst wo hin klebt. Auf diesen Zetteln steht dann meistens etwas nicht so nettes. Ich denke, ihr kennt es alle.

Jetzt hast du so einen Zettel aufgeklebt bekommen. Alle wissen es, alle sehen es und alle lachen. Nur du weißt es nicht; du hast es einfach nicht bemerkt. Die Unterrichtsstunde ist zu ende. Du packst deinen Ranzen zusammen, stellst deinen Stuhl hoch und willst aus dem Klassenraum rausgehen. Während du noch unterwegs bist, gehst du an einem Spiegel vorbei, schaust kurz hinein und dann siehst du es. Ein großer Zettel klebt dir auf der linken Schulter. Du reißt ihn ab, ärgerst dich vielleicht. Dann knüllst du den Zettel zusammen und wirfst ihn sofort weg.

Ohne den Spiegel hättest du den Zettel gar nicht bemerkt. Du wärst wahrscheinlich noch mit ihm auf der Schulter nach Hause gelaufen.


So wie dieser Spiegel im Klassenzimmer dir gezeigt hat, dass du einen Zettel auf der Schulter kleben hast. Genau so sind die 10 Gebote. Sie zeigen uns das wir Sünder sind.

Sie sind der Spiegel, den Gott gegeben hat, damit wir erkennen, wer wir wirklich sind.

Am Anfang der Bibel wird uns berichtet, dass Gott und der Mensch in einer herrlichen Gemeinschaft miteinander lebten. Doch dann passierte etwas wirklich schreckliches: Der Mensch wurde Gott gegenüber ungehorsam und weil Gott absolut heilig ist, kann er keine Gemeinschaft mit dem durch Sünde unheiligen Menschen haben.

Seitdem ist zwischen Gott und Mensch eine riesige, unüberwindbare Kluft: die Sünde. Sie ist wie eine riesige Mauer zwischen Gott und Mensch, wie eine Mauer so hoch, dass niemand rüber kann und so breit, dass auch niemand hindurch kann.

Sünde Trennt uns von Gott. Seitdem Adam und Eva im Garten Eden gesündigt haben, wird jeder Mensch mit dem Rücken zu Gott geboren.

Römer 3,23 sagt uns, dass jeder Mensch ein Sünder ist: „Denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit die sie vor Gott haben sollten“.


Wir alle haben so einen Zettel auf der Schulter kleben und auf diesem Zettel steht dick und fett: verlorener Sünder. So lebt man in der Welt und bemerkt diesen Zettel nicht, man erkennt seinen Zustand nicht, man erkennt nicht, dass man ein verlorener Sünder ist.


Der Gott der Bibel will nicht, dass der Mensch verloren geht. In 1. Timotheus 2,4 lesen wir: „welcher will, dass alle Menschen gerettet werden, und zu Erkenntnis der Wahrheit kommen“. Das ist Gottes Wille.

Gott sagt, dass er will, dass der Mensch gerettet wird. Es ist Gottes größter Wille für dein Leben, dass du gerettet wirst und damit der Mensch seinen verlorenen Zustand erkennt, gibt uns Gott diesen göttlichen Spiegel, der uns zeigt, wer wir wirklich sind. wenn wir in die 10 Gebote schauen, erkennen wir, dass wir Sünder sind, dass der Maßstab, denn Gott von uns fordert nicht erreichen.


Wir haben uns auf einer Freizeit viel mit den 10 Geboten beschäftigt, viel darüber gehört und auch viel darüber geredet. Vielleicht ist dir bewusst geworden, dass auch du diese Gebote gebrochen hast, dass auch du ein verlorener Sünder bist.


Ich will einmal die letzten drei Gebote vorlesen. Das siebte Gebot sagt, dass du nicht stehlen sollst. Hast du schon mal gestohlen? - Dann nennt die Bibel dich einen Dieb.


Hast du schonmal extra eine Unwahrheit über jemanden erzählt, um ihn schlecht zu machen? Hast du schonmal deine Eltern angelogen oder sonst jemanden? - Dann nennt die Bibel dich einen Lügner.

Das zehnte und letzte Gebot sagt, dass du nicht begehren sollst. Warst du schonmal eifersüchtig auf jemanden, weil er irgendetwas hatte, dass du auch gerne hättest? - Auch das verurteilt die Bibel als Sünde.


In Jakobus 2, 10 steht: „Denn wer das ganze Gesetz hält, sich aber in einem verfehlt, der ist in allem schuldig geworden.“

Die Bibel sagt, wer nur eins der Gebote bricht, muss die Strafe für alle anderen auch tragen. Vor Gott gilt es so, als hättest du alle Gebote gebrochen, wenn du nur ein einziges brichst. Denn die 10 Gebote sind eins; sie sind alle zusammen Gottes Wille und wenn man eins bricht, so bricht man den ganzen Willen Gottes. Somit ist man also in allem vor Gott schuldig geworden.

Stell dir einmal vor, an einer Kette hängt eine 5000 Kilogramm schwere Stahlkugel und du stehst genau unter dieser Kugel. Die Eisenkette hat 10 Glieder und jedes Glied steht für ein Gebot. Wenn man gegen ein Gebot verstößt, so reist ein Glied ab. Ob man nun gegen das erste, das fünfte oder das zehnte Gebot verstößt wäre völlig egal. Die 5000 Kilogramm schwere Stahlkugel würde runterfallen und du würdest sterben.

Das ist was uns die Bibel lehrt: Wer ein Gebot bricht ist in allem schuldig geworden und muss die Strafe für die Sünde tragen.


Gott sagt, dass er will, dass alle alle Menschen gerettet werden und damit das möglich ist hat Gott alles für dich und mich gegeben.

In 1. Petrus 2, 24 steht: „Er hat unsere Sünden selbst an seinem Leib getragen, auf dem Holz, damit wir, den Sünden gestorben, der Gerechtigkeit leben mögen; durch seine Wunden seid ihr heil geworden.“

Gott, der Vater, erhebt seinen Sohn Jesus Christus an das Kreuz und macht den, der von keiner Sünde wusste zur Sünde. Als Jesus an dem Kreuz hing, hat er für deine und meine Sünden bezahlt. Am Kreuz hat Jesus gerade an dich gedacht. Als Jesus am Kreuz hing, hat Gott der Vater die ganze Sündenlast der Welt auf ihn gelegt und dann hat Jesus die Strafe getragen. Die Strafe, die du und ich eigentlich verdient haben.

Im letzten Buch der Bibel wird uns berichtet, wie Gott eines Tages diese Menschheit richten wird. Die Bibel sagt, dass dann Bücher aufgetan werden, in denen jede Sünde, die wir je getan haben, steht. Dann sagt die Bibel, werden die, die ihr Leben nicht Jesus übergeben haben, nach dem was in den Büchern steht gerichtet.

Aber die, die ihr Leben Jesus übergeben haben, diejenigen, die zu Jesus gekommen sind und gesagt haben: „Vergib mir meine Sünden und komme du in mein Leben.“ Diejenigen stehen im Buch des Lebens und werden nicht gerichtet.

Von denen, die Jesus angenommen, die sich zu ihm bekehrt haben, gibt es sicherlich auch dicke Bücher, in denen steht, womit sie vor Gott schuldig geworden sind. Aber auf dem Umschlag dieser Bücher steht groß drauf: „Bezahlt!“ Weil Jesus stellvertretend für sie bezahlt hat. Jetzt müssen sie nicht mehr das Gericht dafür tragen.


Auch für die, die sich nicht zu Jesus bekehrt haben, ist Jesus gestorben und hat für sie am Kreuz bezahlt. Auch für sie war schon alles fertig, aber sie haben dieses Geschenk nicht angenommen. Ich will es zu Schluss noch einmal mit einem Bild erklären.


Stell dir zwei Klippen vor. Auf der einen Seite der sündige Mensch und auf der anderen der heilige Gott. Die Zwei Klippen werden durch eine große Kluft getrennt. Die Sünde bildet diese unüberwindbare Kluft zwischen Gott und Mensch. In der Mitte hängt das Kreuz, das den Opfertod Jesus darstellen soll. Der Mensch, der links steht, kann nur zu Gott kommen, wenn er über das Kreuz geht. Es gibt keinen anderen Weg; nur diesen einen.

Was heißt das über dieses Kreuz zu gehen? Wie sieht das in Wirklichkeit aus?

Der Mensch sieht seine Sündenschuld . Er erkennt, dass er von sich aus nicht zu Gott kann und dann bittet er bei Jesus um Vergebung. Er bittet ihn in sein Leben zu kommen. Wenn der Mensch das tut, dann geht er über diese Brücke. Gott vergibt die Sündenschuld und der Mensch ist gerettet.

Auf welcher Seite stehst du? Bist du schon über das Kreuz gegangen? Hast du dich schon bekehrt? Wenn nicht, kannst du heute diese Entscheidung treffen!


Wenn du dich heute bekehren willst, kannst du dich einfach bei mir melden, dann kann ich dir alles nochmal erklären und wir können zusammen beten.


„Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit“

- 1. Johannes 1,9


Autor: Felix Dyck

(Bei Fragen oder auch dem Wunsch nach einem Gespräch kannst du dich gerne bei mir unter folgender Nummer melden: 015734848361.)



Wenn du heute zu Jesus kommen und von deiner Sünde befreit werden willst, dann kannst du jetzt zum Beispiel dieses Gebet beten:

„HERR JESUS CHRISTUS, ich weiß, daß ich ein elender Sünder bin und dadurch von dir getrennt bin.

HERR JESUS CHRISTUS, du bist am Kreuz von Golgatha für meine Sünden gestorben, dafür danke ich dir von ganzem Herzen.

HERR JESUS CHRISTUS, bitte vergib mir alle meine Schulden, wie auch ich vergebe meinen Schuldigern.

HERR JESUS CHRISTUS, bitte nimm mein Leben in deine Hände und führe du mich nach deinem Willen. Sei du mein ständiger Begleiter auf all meinen Wegen.

Danke, HERR JESUS CHRISTUS, daß du mein Gebet erhörst und mir das ewige Leben schenkst, wie du es versprochen hast.

Amen.“

(Quelle: https://das-wort-wurde-fleisch.de/evangelisation/gebet-zur-bekehrung/)

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Comments


bottom of page